taz vom 8.4.2011
Atom
Keine eigenen Messungen
TÜV Süd und die Atomkonzerne
Eigentlich muss in Deutschland der Staat beurteilen, ob ein Atomkraftwerk sicher ist. Tatsächlich entscheidet oft ein atomfreundlicher Konzern. weiter
taz vom 3.11.2010
Elektrosmog
Anti-Strahlungs-Aktivistin verurteilt
Funksender dürfen nicht gestört werden
Sie schaltete einen Funkmast ab und kettete sich an, um die Wiederanschaltung zu verhindern – alles für einem elektrosensiblen Freund. Jetzt wurde die Anti-Strahlungs-Aktivistin verurteilt. weiter
taz vom 9.9.2009
Elektrosmog
Verhüllungsaktion strafbar
Ein Elektronsensibler hat einen O2-Sendemast mit einer strahlungsisolierenden Decke umhüllt. Das Amtsgericht Freiburg verurteilte den Mann zu 100 Euro Strafe.
Zu einer Strafe von 100 Euro hat das Amtsgericht Freiburg einen Mann verurteilt, der einen Mobilfunksender mit einer Aluwärmedecke umwickelt hat. Der gelernte Telekommunikationstechniker Ulrich Weiner hatte mit der Decke versucht, sich vor den Strahlen des Sendemasts des Mobilfunkbetreibers O2 zu schützen. weiter
taz vom 4.6.2009
Garchinger Forschungsreaktor
Noch sieben Jahre Waffen-Uran
Der Forschungsreaktor FRM II in München soll weiter mit atombomben-tauglichem Uran betrieben werden. Forscher und Politiker kritisieren das Vorgehen.
Die Proteste gegen den Betrieb des Forschungsreaktors FRM II in Garching bei München werden lauter. Bürgerinitiativen und Wissenschaftler fordern den Entzug der Betriebsgenehmigung, sollte sich die Betreiberin, die Technische Universität München (TUM), nicht an die Verpflichtung halten, bis 2010 kein Waffen-Uran mehr einzusetzen und statt dessen das atombomben-untaugliche leicht angereicherte Uran zu verwenden. weiter
taz vom 9.3.2009
Werbung für Atomkraft
Störfall Frau
Frauen sind in Deutschland eher Atomkraftgegner als Männer. Das hat jetzt auch die Industrie erkannt: Die emotionale Intelligenz soll den Weg zur Atom-Akzeptanz ebnen.
Jekaterina Bulgakowa heißt die Siegerin, die sich nun ein Jahr lang die russische "Miss Atom" nennen darf. In einem knappen Bikini und mit sympathischem Lächeln posiert die 25-jährige Angestellte eines Forschungsreaktors am Strand der Schwarzmeerküste. "Ich bin energiegeladen", schreibt sie zweideutig in ihrer sportlichen Präsentation und wirbt damit, wie die anderen Schönheiten, für ein entspanntes Verhältnis zur Atomkraft. weiter
taz vom 7.1.2009
Krankheitsbild Elektrosensibilität
Überleben im Funkloch
Ulrich Weiner kämpft um seine Gesundheit. Er leidet unter hochfrequenter Strahlung. Und die ist dort, wo man per Handy erreichbar ist. In Deutschland also fast überall.
Ulrich Weiner ist seit sechs Jahren auf der Flucht quer durch ganz Deutschland. Sein Leben ist unmittelbar bedroht, er hat sich nie etwas zu schulden kommen lassen, lebt von seinen Ersparnissen und erhält trotzdem nirgendwo Asyl oder Unterschlupf. Als er das erste Mal zusammenbrach, wusste der damals 24-jährige Funktechniker und erfolgreiche Jungunternehmer noch nicht, was ihm so zu schaffen machte. Heute ist es ihm klar und mittels ärztlichem Gutachten bestätigt: Ulrich Weiner ist hochgradig elektrosensibel. weiter